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Mindmaps und Flowcharts: KI wird für Wissen(schaft) immer interessanter.

19. August 2026 · 243 Wörter · Danny Walther

Und weiter geht's im Text... ähem... ich meine, in der Visualisierung:

Nach BioRender jetzt Miro: Mermaid-Diagramme werden editierbar

Vorgestern hatte ich über BioRender geschrieben, wo KI inzwischen editierbare wissenschaftliche Grafiken erzeugen kann. Heute geht's mit Miro weiter.

Denn auch auf der Ebene von Flowcharts und Mindmaps tut sich was. Hier eignet sich Mermaid-Code wunderbar, um alle Arten von Diagrammen zu erzeugen, die mit Tools wie Mermaid oder draw.io dabei weiterbearbeitet werden können.

Ein ähnlicher Trend zeigt sich jetzt bei Miro.

Auch die sind inzwischen als Plugin (bei ChatGPT) und Konnektor (bei Claude) mit den Big Playern verbunden und können Mermaid-Code jetzt noch besser verarbeiten, denn Mermaid-Diagramme werden bei Miro seit ein paar Tagen nicht mehr nur gerendert, sondern in editierbare Formen und Verbindungen übersetzt. Die ersten Ergebnisse gefallen mir ziemlich gut.

Oben die Miro-Seite bei ChatGPT mit der Schaltfläche „Im Chat testen“, darunter das Plus-Menü in Claude mit dem Untermenü Konnektoren, in dem Miro aktiviert ist.
Miro als Plugin bei ChatGPT (oben) und als Konnektor in Claude (unten)

Offene Frage: Wer nutzt KI zum Visualisieren von Wissen?

Was ich mich allerdings frage:

Wer aus der "Hochschul-Bubble" nutzt KI zum Visualisieren von Wissen?

Einige greifen zu Gemini Notebook, aber dort werden die Mindmaps und Grafiken als Pixelgrafiken ausgegeben und müssen erst "aufgebrochen" und in Mermaid-Code umgewandelt werden, wenn man sie bearbeiten will.

Wer also nutzt Miro, Mermaid oder draw.io? Und auf welche Weise?

Mit Code? Oder direkt generativ über deren eingebaute KI-Funktionen?

Nutzungsquote in meinen Workshops

In meinen Workshops an Hochschulen frage ich das vorher gern ab. Da liegt die Nutzungsquote im Schnitt bei 5%-10%. Was sind Ihre Erfahrungen?