KI-Workshops und Webinare für Hochschulen und Forschung

Meine Angebote verbinden KI-Praxis und Wissenschaft. Ich teste neue Tools, tausche mich mit Entwicklern aus, spreche mit Studenten und Dozenten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und schaue mir anhand von Daten, Studien und Best-Practice-Beispielen an, was bei KI wirkt und was nicht.

Ich möchte praxisnah und wissenschaftlich fundiert zeigen, wie Künstliche Intelligenz das wissenschaftliche Arbeiten verändert, welche KI-Tools wirklich helfen, wo Gefahren lauern und welche Kompetenzen durch KI wichtiger werden.

Mein Ansatz besteht im konkreten Ausprobieren und Testen. Meine Workshops verstehen sich als Räume für Experimente, wo Scheitern keinen Verlust, sondern einen Gewinn an Erkenntnis bedeutet.

Meine Schwerpunkte sind:

  • Daten- und Literaturrecherche mit KI
  • wissenschaftliches Schreiben und Visualisierungen mit KI
  • KI-Grundlagen und KI-Bildung für Hochschulen (AI Literacy)
  • Einsatz generativer KI in Studium, Lehre und Forschung

Maßgeschneidert: Ich passe meine Kurse an die jeweiligen fachspezifischen Anforderungen, die Vorkenntnisse der Teilnehmer und weitere Rahmenbedingungen an.

Formate: Impulsvortrag, Webinar, Workshop oder Kurs. Sie können auch nur einen Vortrag buchen.

Sprache: Alle Workshops sind auf Deutsch und auf Englisch möglich.

Materialien: Zu jedem Workshop gibt es eine umfangreiche Materialsammlung für die Teilnehmer: Präsentation, Skills (als Dateien für KI-Systeme), Prompts, Links und mehr.

Aktuelles Angebot: In Zusammenarbeit mit SciSpace: ein Monat SciSpace Advanced kostenfrei für Ihr Team und ein Gratis-Workshop dazu →

Auch als Einzelcoaching: Unterstützung bei Ihrem Rechercheprojekt, Recherchestrategie und Suchsystematik →

Wissenschaftlich Recherchieren mit KI: Daten und Literatur finden, verstehen und bewerten

Buchbar alsWorkshopWebinarImpulsvortragOnline-Kurs

Die wissenschaftliche Recherche war schon vor ChatGPT ein Problem, denn Fachdatenbanken, Repositorien oder die Möglichkeiten des Citation Trackings wurden kaum genutzt.

KI löst dieses Problem nicht automatisch. Sie kann es sogar verschärfen. Die Aufgabe besteht deshalb darin, Recherche und KI-Bildung sinnvoll miteinander zu verbinden. Denn mit KI verschiebt sich das Problem: Es geht nicht mehr nur darum, Informationen zu finden, sondern sie zu prüfen, einzuordnen und zu bewerten.

Der Ansatz meiner Workshops besteht deshalb darin, Recherche als System zu verstehen: Wie sieht die wissenschaftliche Recherche-Infrastruktur eigentlich aus? Welche Informationsräume gibt es? Wo sucht KI tatsächlich und welche Quellen sieht KI nicht?

Schwerpunkte und Themen:

  • Aufbau eines systematischen Recherche-Workflows
  • klassische Suche und semantische Suche im Vergleich
  • Fachdatenbanken, Preprint-Server und wissenschaftliche Suchmaschinen - wo ist KI integriert?
  • Live-Demo passender KI-Recherchetools
  • Citation Tracking und Forschungslandkarten
  • Quellenprüfung und Evidenzbewertung
  • Halluzinationen vermeiden und halluzinierte Quellen automatisiert entdecken
  • Bias-Probleme, Übergeneralisierung und generelle Probleme von Sprachmodellen bei der Recherche

Mein Grundgedanke: KI verändert die Werkzeuge und Arbeitsabläufe. Sie verändert aber nicht die Kriterien wissenschaftlicher Qualität. Präzise Fragen, klare Begriffe, geeignete Quellen und kritische Bewertung sind notwendig - mehr denn je.

Schaubild: Die wissenschaftliche Recherche-Infrastruktur in sechs Bereichen: Nachweis und Zugang (Katalogsysteme, Zeitschriftenverzeichnisse), Kuratierte Evidenz (Fachdatenbanken, Fachdatenbanken mit KI-Assistenten), Exploration (wissenschaftliche Suchmaschinen, auch mit KI), Frühe Forschung (Preprint-Server, auch mit KI-Unterstützung), Vermischtes und Graue Literatur (Repositorien), KI-gestützte Recherche und Analyse (KI-Recherche-Tools)
Darstellung eines Recherche-Workflows. Abbildung erstellt mit draw.io (Link) auf Basis vom Mermaid-Code. Zum Vergrößern anklicken.

Visualisierung mit KI: darstellen, erklären, kommunizieren

Buchbar alsWorkshopWebinarImpulsvortrag

Visualisierungen werden auch und gerade in der Wissenschaft immer wichtiger. Sie strukturieren komplexe Inhalte, unterstützen das Verständnis und sind ein wichtiger Bestandteil einer guten Wissenschaftskommunikation. (Hier das Beispiel einer Grafik von mir im Fachmagazin „Buchmarkt").

Mit KI-gestützten Tools stehen neue Möglichkeiten zur Verfügung, solche Visualisierungen schnell, flexibel und qualitativ hochwertig zu erstellen.

Schwerpunkte und Themen:

  • passende Visualisierungsformen auswählen
  • Daten mit KI analysieren und visualisieren
  • Diagramme und wissenschaftliche Grafiken erzeugen
  • Mindmaps und Wissensstrukturen entwickeln
  • Prozesse und Modelle abbilden
  • Info- und Erklärgrafiken erstellen
  • fachwissenschaftliche Abbildungen erzeugen
  • Visualisierungen aus URLs, Text und Dokumenten erzeugen
  • Reproduzierbarkeit, Weiterverarbeitung und Barrierefreiheit

Mein Grundgedanke: Eine schöne Grafik ist noch keine gute Visualisierung. Entscheidend ist, wie genau und nachvollziehbar eine Abbildung ist, ob sie weiterbearbeitet werden kann und ob sie dem Inhalt und der anvisierten Zielgruppe gerecht wird.

Infografik: Warum Bilder häufig schneller verstanden und besser erinnert werden. Vom visuellen Reiz über Netzhaut, Thalamus und visuellen Kortex zur Bedeutung und zum Gedächtnis, im Vergleich zur Verarbeitung eines Wortes; mit Bildüberlegenheitseffekt und dem Hinweis, dass der Vorteil von Inhalt, Vorwissen und Darstellungsqualität abhängt.
Bild erstellt mit figurelabs.ai. Zum Vergrößern anklicken.

KI in Fachdatenbanken und akademischen Suchmaschinen: Handreichung und Orientierung für Hochschulbibliotheken

Buchbar alsWorkshopWebinarImpulsvortragSchulung für Bibliotheksteams

Hochschulbibliotheken bieten Studierenden, Lehrenden und Forschenden eine breite Auswahl an fachspezifischen und fächerübergreifenden Datenbanken. Immer mehr dieser Datenbanken haben in irgendeiner Form KI integriert.

Anbieter wie Scopus, EBSCO, Genios, JSTOR oder das Web of Science nutzen semantische Suchen, haben eigene KI-Assistenten und integrieren zunehmend weitere KI-Funktionen in ihre Plattformen. Doch welche Funktionen das genau sind, wie sie arbeiten und was sie leisten - und was nicht - ist oft nicht ganz klar.

Das Gleiche gilt für wissenschaftliche Suchmaschinen: Google hat mit Scholar Labs inzwischen KI integriert und OpenAlex eine Beta-Suche implementiert. Beide können durch Prompts in natürlicher Sprache bedient werden, doch für die volle Leistung und Funktionsfähigkeit gibt es einiges zu beachten.

Genau hier setzen meine Workshops an. Im Mittelpunkt stehen die an der jeweiligen Hochschule vorhandenen und lizenzierten Datenbanken sowie die genutzten wissenschaftlichen Suchmaschinen.

An konkreten Recherchebeispielen zeige ich praktisch, wie diese Systeme jeweils funktionieren, wie sie suchen und Ergebnisse produzieren, wo Bias liegen und was dagegen getan werden kann.

Schwerpunkte und Themen:

  • KI-Assistenten und KI-Funktionen der jeweils vorhandenen Fachdatenbanken
  • KI in wissenschaftlichen Suchmaschinen
  • klassische, semantische und KI-gestützte Suche im Vergleich
  • Funktionsweise von AI Search, Query Translation, Retrieval und RAG
  • Recherche und Dokumentanalyse anhand konkreter Beispiele
  • Quellenbasis, Volltextzugriff und Grenzen der jeweiligen Systeme
  • Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit von KI-Suchen
  • Unterschiede zwischen integrierten Datenbank-Assistenten und KI-nativen Recherchetools
  • Einsatzmöglichkeiten in Rechercheberatung und Informationskompetenzvermittlung

Der Workshop kann als kompakter zweistündiger Überblick oder als vierstündiger Praxisworkshop durchgeführt werden. Auch andere Formate sind möglich.

Mein Grundgedanke: Wer versteht, wie KI-Suche in Datenbanken funktioniert, kann ihre Ergebnisse einordnen und nutzen. Damit können Hochschulbibliotheken ihre Rechercheangebote sichtbarer machen und ihre Rolle in der Vermittlung von Informations- und KI-Kompetenz stärken.

Infografik: KI in Fachdatenbanken und akademischen Suchmaschinen (JSTOR, EBSCOhost, ProQuest, Scopus AI, Web of Science, WISO, Google Scholar Labs, OpenAlex) als Handreichung für Hochschulbibliotheken
Übersicht: KI in Fachdatenbanken und akademischen Suchmaschinen (KI-generierte Grafik). Zum Vergrößern anklicken.

Wissenschaftlich arbeiten und schreiben mit KI: vom Material zum belastbaren Text

Buchbar alsWorkshopSchreibkursWebinarImpulsvortrag

KI verändert den Weg zum Text. Sie recherchiert Literatur, vergleicht Dokumente, fasst Studien zusammen, entwickelt Gliederungen, formuliert Argumente und schreibt Entwürfe. Das spart Zeit. Aber dadurch ist oft auch schwer sichtbar, was aus der Originalquelle stammt, was von der KI interpretiert wurde und wo sich Fehler oder Übertreibungen eingeschlichen haben. Genau dort setze ich an.

In meinen Workshops geht es weniger um fertige Texte und Schreibrezepte (na gut, Schreibtipps habe ich auch ein paar, die kann man hier sogar nachlesen). Mich interessiert vor allem der Arbeitsprozess:

finden → prüfen → vergleichen → strukturieren → argumentieren → schreiben → kontrollieren.

Denn Schreiben ist nicht nur Formulieren, Schreiben ist auch - und vor allem - eine Form des Denkens.

Schwerpunkte und Themen:

  • Fragestellungen präzisieren
  • Literatur und Daten recherchieren, Quellen und Aussagen prüfen
  • Material mit und ohne KI strukturieren und Gliederungen entwickeln
  • Studien und Dokumente vergleichen und zusammenfassen
  • Texte mit und ohne KI formulieren und überarbeiten
  • KI-Einsatz transparent dokumentieren

Mein Grundgedanke: Nicht die möglichst schnelle Textproduktion zählt, sondern ein wissenschaftliches Arbeiten, das auch mit KI nachvollziehbar, quellenbasiert und kritisch bleibt.

Titelbild des Schreibratgebers Über(s)Schreiben: 7 Tipps, um aus Scheiße Gold zu machen, mit einem Zitat, das Ernest Hemingway zugeschrieben wird
Schreibratgeber „Über(s)Schreiben“: 7 Tipps, um aus „Scheiße“ Gold zu machen. PDF öffnen (14 Seiten)

Studium und Lehre fit für KI machen: neue Anforderungen, KI-robuste Prüfungen und veränderte Lernprozesse

Buchbar alsImpulsvortragWorkshopWebinarBeratung und KI-Microdegrees

KI verändert, wie an Hochschulen und Bildungseinrichtungen gelernt, geprüft und geforscht wird. Studierende nutzen KI-Systeme massenhaft im Studienalltag, während Lehr- und Prüfungsformate darauf oft noch nicht vorbereitet sind. Gleichzeitig gewinnt KI auch in Forschung und Publikation an Bedeutung. Immer mehr wissenschaftliche Texte sind zumindest teilweise KI-generiert. Das alles stellt die Hochschulen wie die Wissenschaft generell vor grundlegende Herausforderungen.

Ich begleite diesen Veränderungsprozess in Form von Impulsvorträgen, Workshops, Best-Practice-Beispielen oder gemeinsam gestalteten KI-Microdegrees.

Schwerpunkte und Themen:

  • KI-induzierte Veränderungen in der Wissenswelt: von der Ergebnis- zur Prozessorientierung
  • KI in Studium und Lehre: aktuelle Trends und generelle Entwicklungen
  • KI-robuste Prüfungen: Herausforderungen und Best-Practice-Beispiele
  • KI-Bildung (AI Literacy): Wege zum neuen Entwicklungsziel
  • KI-Detektoren: Chancen und Risiken
  • Deskilling, Cognitive Offloading, Kompetenzverlust: macht uns KI dumm?
  • Lehren im KI-Zeitalter: neue Anforderungen, Aufgaben und Rollen

Mein Grundgedanke: „Academics Need to Wake Up on AI“ – so der Titel einer Artikelserie zum Thema KI des US-amerikanischen Wissenschaftlers Alexander Kustov (Link).

Einzelcoaching: Literatur- und Datenrecherche mit KI

Fundierte Unterstützung bei Rechercheprojekten

Ich unterstütze Sie dabei, Literatur und Daten systematisch und umfassend zu recherchieren. Ich verfüge über 20 Jahre Erfahrung, wissenschaftliche Expertise und nutze die neuesten KI-Tools für meine Arbeit.

Wissenschaftliche Recherche bedeutet für viele: Bibliothekskatalog, Google Scholar und ChatGPT. Das gibt ein paar Treffer, aber eine systematische Literaturrecherche ist das nicht. Viele Studien und Daten werden dadurch übersehen, aktuelle Forschungen nicht gefunden und passgenaue Papers für das eigene Thema nicht entdeckt.

Für eine wirklich fundierte Recherche braucht man:

  • einen systematischen Recherche-Workflow
  • eine auf das spezifische Thema ausgerichtete Suchstrategie
  • die passenden KI-Tools
  • fundiertes Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen von KI in der wissenschaftlichen Recherche

All das biete ich in meinen Einzelcoachings. Wir arbeiten gezielt an den Punkten, die für Ihr Projekt wichtig sind, z. B. an:

  • Ihrer Recherchestrategie
  • der Auswahl und Kombination geeigneter Datenquellen
  • dem sinnvollen Einsatz spezialisierter KI-Tools
  • einer klaren und nachvollziehbaren Suchsystematik

Das Coaching richtet sich an:

  • Studierende und Forschende aller Fachrichtungen
  • Personen mit komplexen Literaturprojekten

Typische Situationen:

  • Sie finden viel Literatur, aber nichts wirklich Passendes
  • Ihre Recherche wirkt unsystematisch und ineffizient
  • Sie sind unsicher, ob Ihre Literaturbasis vollständig ist
  • Sie nutzen KI-Tools, wissen aber nicht, wie belastbar die Ergebnisse sind

Interesse? Eine kurze Nachricht genügt, entweder per E-Mail oder gern auch als WhatsApp. Termine sind auch kurzfristig möglich.

Angebot in Zusammenarbeit mit SciSpace: Ein Monat SciSpace Advanced kostenfrei für Ihr Team und ein Gratis-Workshop dazu

In meinen Workshops kommt fast immer dieselbe Frage: „Welches Tool sollte ich nutzen?" Meine Antwort: selbst testen, am eigenen Thema und im eigenen Workflow. Nur geht das mit einem Free-Account kaum - begrenzte Suchanfragen, gesperrte Funktionen, eingeschränkte Recherchetiefe. Man testet mit angezogener Handbremse, nicht so, wie man das Tool später wirklich nutzen würde.

Deshalb gibt es, in Kooperation mit SciSpace (für die ich bereits mehrere Webinare veranstaltet habe), ein besonderes Angebot: Wer mit mindestens 30 Teilnehmenden einen SciSpace-Workshop bei mir bucht, bekommt den Workshop selbst kostenfrei - und zusätzlich für das ganze Team einen Monat lang vollen Zugang zum Advanced Plan, inklusive 10.000 Credits pro Person.

Im Workshop zeige ich:

  • Recherche von Daten und Literatur mit SciSpace
  • Analyse von Papers
  • Präsentation und Visualisierung der Ergebnisse

Danach haben alle vier Wochen Zeit, SciSpace unter echten Bedingungen an den eigenen Themen zu testen - nicht unter den künstlichen Grenzen eines Free-Accounts.

Danny Walther neben dem SciSpace-Preisplan „Teams (Advanced)
Das Angebot: der Workshop selbst kostenfrei, plus ein Monat SciSpace Advanced, inklusive 10.000 Credits pro Person.

Anfrage

Thema, Zielgruppe und Wunschzeitraum genügen für den Start.

Bisher zu Gast bei

Eine Auswahl. Dazu kommen Beiträge beim Hochschulforum Digitalisierung und in Fachmedien. Alle Referenzen

Nicht sicher, was passt?

Beschreiben Sie einfach kurz Ihre Situation. Ich schaue mir das in Ruhe an, und in einem Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, welches Format passt. Natürlich komplett kostenfrei und unverbindlich.